Dienstag, 23. Dezember 2014

Rosen statt Schnee

Ein neues Element in meiner Weihnachtsdeko sind seit diesem Jahr Rosen. Frisch aus dem Garten am 20. Dezember. In der Vase gehen sie ganz auf. Wer will sich da noch über fehlenden Schnee beklagen? Man muss halt nur umdenken.


Sonntag, 7. Dezember 2014

Glühwein und Glitzerwelt : Weihnachtsmarkt in Herrenberg

Gestern besuchten wir den Weihnachtsmarkt in Herrenberg. Trotz des ungemütlichen Wetters haben wir das Auto zuhause gelassen. Auf Glühwein hatten wir zwar keine Lust, aber wir wollten auf jeden Fall einen Abstecher zum Tee & Whisky Stand machen. Wir suchen ihn jedes Jahr auf, um während eines netten Plausches mit der Besitzerin ein oder zwei Whiskys zu verkosten und am Schluss eine Flasche guten Single Malt mitzunehmen. Als Weihnachtsgeschenk an uns selbst sozusagen.


Die historische Altstadt hat ja immer ein gewisses Flair. Aber der spezielle Charakter wird besonders hervorgehoben,wenn Herrenberg im weihnachtlichen Lichterglanz erstrahlt und Menschenmassen sich über dem Weihnachtsmarkt schieben.

   

    

Die Stände selbst trugen natürlich zum Ambiente bei. Es gab Stände mit wollig warmem handgestrickten Schals, Mützen und Handschuhen, Stände mit glitzernden Weihnachtsdekos, Stände mit Geschenken und Geschenkverpackungen, Stände mit Schmuck und für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt. Auch das traditionelle Kinderkarussell fehlte nicht.




Es fehlte eigentlich nur der leise rieselnde Schnee zur 100%-igen Stimmung. Aber ehrlich gesagt, ich war froh, dass es keinerlei Niederschlag gab. Ich war auch so schon total durchgefroren, als wir daheim ankamen.

Mittwoch, 26. November 2014

Mein Mini Foto Studio

Endlich habe ich es doch geschafft, mal eine von den vielen tollen Anregungen aus dem täglichen Stöbern im Internet in die Tat umzusetzen.
Zunächst habe ich mir eine Light Box gebastelt. Anleitungen dazu gibt es bei YouTube jede Menge.Ich habe mir einige davon angeschaut und dann "frei Schnauze" gearbeitet. Noch zwei Fotolampen günstig besorgt und als Hintergrund einen weißen Fotokarton und voilá - fertig ist das kleine Foto Studio:




Natürlich musste ich auch auf die Schnelle gleich ein paar Probeaufnahmen machen. Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Für die Feinheiten muss ich noch ein wenig mit der Stellung der Lampen herumexperimentieren und dann noch mit den Kameraeinstellungen.

Ich griff einfach nach den nächstbesten Teilen, die ich in meiner Werkstatt fand.

Auch Pinsel und Farben stehen hier rum
Auf das Ergebnis bei dieser Kleisterdose aus Metall war ich besonders gespannt....

und habe es auch gleich nochmal mit schwarzem Hintergrund versucht, wobei ich vergessen habe, das Oberlicht auszuschalten, wodurch der Deckel reflektiert.




Dienstag, 25. November 2014

Zeitfalle

Bis vor einiger Zeit fand ich das Internet einfach nur gut. Naja, ich habe auch nur beschränkt davon Gebrauch gemacht. Ein bisschen googeln, ein bisschen shoppen.auf Kochseiten nach Rezepten suchen und meine emails. Das war´s auch schon. Dann kamen "social communities" dazu, wobei mich meine ersten Begegnungen mit Facebook nicht vom Hocker gehauen haben. Es hat mich nicht wirklich interessiert, wer gerade Kaffeepause macht, wer was gekocht oder eingekauft hat oder wer gerade irgendwo auf den Bus /Zug wartet. Erst später habe ich die weitaus interessanteren themenbezogenen Seiten und Gruppen entdeckt. Dann kamen Blogs dazu, die mich dazu verleiteten, selbst einen zu schreiben. Und natürlich Instagram & Co.
Jetzt schaue ich oft gleich morgens auf diversen Plattformen vorbei, um zu sehen, ob es etwas Neues gibt.Irgendwo gibt es immer etwas Spannendes. Und dann geht es los. Der erste Blog führt via Link zum nächsten, der wiederum zum nächsten, usw. ein richtiges Schneeballsystem.  Ich muss mich mit Gewalt bremsen, sonst sitze ich heute abend noch da. Aber noch kurz bei  Pinterest reinschauen. Und schon wieder diese Verführung. Hier mal reinschauen, da mal gucken... DIYs , bei denen ich denke, das würde ich gerne auch mal ausprobieren. Reiseberichte, die mich dazu animieren doch mit etwas offeneren Augen durch die Welt zu gehen. Und... und....und.
STOP! Laptop zuklappen! Notbremse! Ist ja furchtbar!!
Je mehr Zeit ich damit verbringe, mich durch Werke und Welten von anderen zu wühlen, desto weniger Zeit habe ich, selbst in irgendeiner Form produktiv zu sein. Je mehr Zeit ich mich inspirieren und animieren lasse, desto weniger Zeit habe ich , etwas zu tun.

Und jetzt will ich etwas tun, wozu mich nicht das Internet animiert hat: Fenster putzen! Muss dringend mal sein und ich hatte mir vorgenommen, es am nächsten Tag, wo weder die Sonne scheint, noch es regnet, zu tun. Und das ist heute!   JETZT! (Da diese Tätigkeit nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehört, muss ich mir selbst einen Tritt in den Hintern geben - ich hoffe, das kommt auch so rüber.)

Freitag, 21. November 2014

Verschwendete Zeit

Die  Einladung zu einer Vernissage zum Thema" Zeit"  neulich  beinhaltete folgenden Spruch:

Es ist nicht zu wenig Zeit die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. (Lucius  Annaeus Seneca)


Obwohl ich dieses Bild unabhängig davon erstellt habe, finde ich die Aussage auch hier sehr passend.


Donnerstag, 6. November 2014

Zeit in Bildern

Letzten Freitag haben wir eine Vernissage besucht. Die Künstlerinnen Bettina Baur und Regina Brenner zeigten im Theater am Torbogen in Rottenburg ihre Radierungen zum Thema "Zeit". Das schnuckelige, kleine Theater bot eine sehr geeignete Kulisse für ihre Werke. Das Ambiente war perfekt. Die Bilder passten zu der Umgebung, als wären sie eigens dafür gemacht.










...und dann gab es noch
eine musikalische Einlage von Tolin Borisade und Thomas Brenner
und Häppchen, die schon selber kleine Kunstwerke waren.



Alles in Allem - eine sehr schöne und stimmige Veranstaltung. Die Zeit war definitiv nicht vergeudet!

Dienstag, 28. Oktober 2014

Im schwarzen Wald bei Sonnenschein

Das Wetter schlägt bei uns gerade Kapriolen. Mal ist es neblig bei winterlichen Temperaturen. Mal scheint die Sonne und es ist so warm, dass ich die Winterjacke gleich wieder daheim lasse. Am Sonntag schaffte es die Sonne. Da mussten wir einfach raus. Der lange graue Winter kommt bestimmt bald. Also fuhren wir gen Freudenstadt, um dort im Schwarzwald einen schönen Spaziergang zu machen. Wir starteten am Parkplatz Hüttenteich. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal im Schwarzwald war. Es muss schon länger her sein. Ich hatte es viel dunkler in Erinnerung. Vielleicht war damals das Wetter schlecht. Vor ein paar Wochen, als wir den Spreewald besuchten, bemerkte ich noch, der Spreewald sei viel lichter und heller als der Schwarzwald. Da muss ich mich jetzt wohl ein wenig korrigieren. Der Schwarzwald wirkt zwar dichter, aber bei so tollem Sonnenschein ist es wahrlich nicht dunkel. Die Sonne schafft es durchaus, durchzudringen und den Wald mit imposanten Lichteffekten zu durchfluten.












Auch diesmal hatte ich Gelegenheit, meine Pilzbilder Sammlung zu ergänzen.





Dieser Herbst ist bei uns  irgendwie eigenartig. Normalerweise müsste jetzt schon das ganze Laub goldgelb sein und herabrieseln. Doch wenn ich mich draußen umschaue, sehe ich noch sehr viel Grün. Und das hält sich hartnäckig an den Zweigen. Das herabfallende Laub langt gerade, um einen zu ärgern : lohnt sich das Fegen nun oder nicht ?  Das hat zwar jetzt nichts mit dem Schwarzwald zu tun - der ist nadelmäßig immer grün, aber das fiel mir zum Thema "Natur" gerade so ein.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Abstrakt in Herbsttönen

Strukturpaste und Acryl auf Leinwand (40x40cm)
Zu diesem Bild bin ich durch die herbstlichen Farben inspiriert worden.


Freitag, 3. Oktober 2014

Spree intensiv

Wie kann man  ein Gewässer intensiv erleben?  Man kann natürlich reinspringen. Bot sich zu dieser Jahreszeit nicht mehr unbedingt an. (So hart bin ich nun auch nicht). Unser Hund hat das zwar gestern mal versucht, war aber eher erschrocken als begeistert. Nächster Versuch: auf dem Gewässer fahren. Hört sich schon besser an. Haben wir dann auch gemacht. In Schlepzig haben wir also einen Kahn zu einer knapp zweistündig Rundfahrt bestiegen. Mit Hund. Der hat diesmal aber darauf verzichtet zu baden. 
Was einem nicht so vertraut ist, übt oft eine besondere Faszination aus. In meinem Fall waren das die Schleusen.



































Unser Bootsmann erzählte uns während der Fahrt Details zu den Häusern und Pflanzen am Ufer, über die Biberplage und diverse Geschichten der Region. Derweil begeisterte mich nach jeder Krümmung ein neuer Anblick und ich kam kaum dazu, die Kamera aus der Hand zu legen. Die Zeit verging wie im Flug.











Mittwoch, 1. Oktober 2014

Spree + Wald + Gurke Teil 2

Wie gesagt, nach Wald und Gurken  mussten wir heute das Puzzleteil Spree einfügen.
Obwohl Mann heute mit Fahrrad alleine unterwegs war und ich mich mit Krimi auf der Terrasse unseres Hotels gemütlich gemacht habe, wir gemeinsam nachmittags noch Shopping waren, da ich dringend ein neues Paar Schuhe brauchte (nein, nicht das 78. Paar Pumps, sondern einen soliden Schuh, zwischen Turnschuh und Stiefel - zum Laufen geeignet, notfalls auch mit Hund!) haben wir es, zumindest symbolisch geschafft. Am späten Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang an der Schleuse bei Leibsch.










































Dienstag, 30. September 2014

Spree + Wald + Gurken

Nachdem wir ausgelotet hatten, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, führte uns ein spontaner Kurzurlaub in den Spreewald. Genau gesagt nach Krausnick.Wir kannten den Ort schon ein wenig von Familientreffen, die hier stattgefunden hatten und der Plan, die Gegend nochmal in Ruhe zu erkunden, lag schon länger in der Luft.






Jetzt waren wir also hier. Unsere erste Aktion war eine kleine Tour durch die Krausnicker Berge zum Aussichtsturm. Das erste, was mir auffiel war der lichte und lichtdurchflutete Wald. Der Wald in unseren Regionen (Schwarzwald) ist irgendwie dichter und dunkler.

Das Wetter war herrlich und somit die Aussicht vom Turm auch eigentlich schön, aber offenbar nicht optimal. Berlin konnten wir nicht sehen. (Hätten wir angeblich sehen sollen) Wahrscheinlich war es am Horizont dazu dann doch zu diesig.



Unsere Tour war insgesamt etwa 10 km lang - der Hund ist dabei auch auf seine Kosten gekommen. Ein guter Ausgleich für die lange Autofahrt am Vortag.

Bildunterschrift hinzufügen
Auf dem Rückweg sammelte ich fleißig Pilze - aber nur fotografisch, alles andere wäre zu gefährlich. Ich habe nämlich echt keine Ahnung davon. Schön finde ich sie trotzdem.
Wenn man schon mal im Spreewald ist, fallen einem natürlich gleich die berühmten Spreewaldgurken ein. Ergo besichtigten wir sie, bzw. deren Produktion im Betrieb der Firma Rabe, die neben diversen anderen konservierten Produkten (Paprika, Kraut, Meerrettich u.ä.) auch die Spreewaldgurken herstellen. Leider durfte ich im Produktionsgebäude nicht fotografieren und die Außenanlage gab diesbezüglich nicht viel her. Nach der Führung konnten wir noch verschiedene Produkte verkosten und natürlich auch käuflich erwerben. Als Nachweis des Besuches hier stelle ich daher einfach ein Bild unserer Ausbeute ein.

Somit hatten wir jetzt Wald und Gurken. Fehlt nur noch die Spree. Um die kümmern wir uns dann morgen, wenn nichts dazwischen kommt .






g

Sonntag, 14. September 2014

Erntefest Nachtrag

Nach unserem gestrigen Besuch des Erntefestes in Herrenberg habe ich heute dieses Video unserer Regionalzeitung ("Gäubote") gefunden und möchte diesen Link noch nachtragen.:

https://www.youtube.com/watch?v=Oy7mtychYWc

Es werden hier auch Produkte gezeigt, die ich übergangen habe. Alles echt schwäbisch, natürlich! :-)

Samstag, 13. September 2014

Herrenberger Erntefest - Kürbismania und Leckeres aus dem Holzofen.

Das Wetter war bei uns heute leider nicht so einladend - grau und ständig mit Regen drohend. Trotzdem haben wir uns aufgerafft, eine Runde über das Herrenberger Erntefest zu schlendern: zusätzlich zum regulären Wochenmarkt waren in der Altstadt Stände mit regionalen Ernteprodukten und Erzeugnissen aus selbigen aufgebaut. Kulinarische Leckereien zum Sofort-Verzehr gab es natürlich auch.
Am auffälligsten fand ich die Kürbisse - wegen der Mengen, der Vielfalt, der Farben und - last not least - wegen der verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten.

Kürbisse sind ja an und für sich schon äußerst dekorativ, aber man kann auch noch richtige Kunstwerke aus ihnen (und anderem Gemüse) machen:






Vom Kunsthandwerk her war ich sehr beeindruckt, obwohl das an meiner grundsätzlichen Ansicht, dass man aus Lebensmitteln keine Deko machen sollte, nichts ändert.

Wir bekamen auch irgendwann ein wenig Hunger und machten einen Stop  beim Wagen von:


Da gab es Zwetschgen Datschi und Flammkuchen direkt aus dem Holzofen. Wir entschieden uns für Flammkuchen mit Speck und Zwiebel.


Ganz frisch - ganz heiß - ganz lecker ! Hmmmmm!

Satt und zufrieden machten wir uns dann auf den Heimweg - als wir daheim waren fing es wirklich an zu regnen.