Samstag, 23. April 2016

Blumiges

Endlich kommt wieder Farbe ins Spiel! Die Blumenzeit im Garten beginnt sichtbar. Während bisher die Christrosen und Schneeglöckchen in dezentem Weiß ganz unscheinbar den Winter vertrieben haben, läuten jetzt Blüten in allen Farben den kommenden Sommer ein. Da wir gerade tatsächlich drei Sonnentage am Stück gehabt haben- heute regnet es ja wieder - nutzte ich die Gelegenheit für ein bisschen Gartenarbeit und einen Fotospaziergang durch den Garten.

Während die letzten Narzissen und die Magnolienblüten sich schon langsam verabschieden, sprießen aus allen Ecken verschieden Tulpen mit ihren intensiv gefärbten Blüten. Während man schon genau hinschauen muss, um die ersten zaghaften Triebe des Hibiskus zu erkennen, ist der Flieder kurz vor der Blütenexplosion.

Wie das blaue Blümchen heisst, das wie Unkraut überall im Garten auftaucht, weiß ich nicht. vielleicht kann mir jemand da weiter helfen?

Mittwoch, 20. April 2016

Wetterbetrachtung und Kurzurlaub im Spreewald.

Ich mag am liebsten blauen Himmel und viel Sonne. Davon hatten wir diesen Winter nicht viel. Wir hatten auch kaum Schnee. Nicht, dass ich ein besonderer Freund von Schnee wäre, aber so eine in glitzerndes Weiß getauchte Landschaft bei strahlendem Sonnenschein kann auch mich erfreuen. Aber es war meistens grau. Grau, grau, grau mit wenigen kurzen Unterbrechungen. Das schlägt bei mir aufs Gemüt. Der Wettermann hat zwar ein paar mal ein schönes Wochenende in Aussicht gestellt, aber als das Wochenende dann kam, hatte er sein Versprechen schon wieder vergessen.
Und so überraschte es mich auch nicht, dass unser Wochenendausflug in den Spreewald diesmal in grauen Himmel und Regen gehüllt war. Alle drei Jahre haben wir ein großes Familientreffen in Krausnick. Es bietet sich dabei auch immer die Gelegenheit, die Gegend ein wenig zu erkunden. Bisher hatten wir immer Glück mit dem Wetter, was sich auch in der Ausbeute an schönen Fotos widerspiegelte. Diesmal war es halt verregnet. Was macht man da? Die Kahnfahrt auf der Spree, die uns schon zweimal begeistert hat, reizte uns bei Regen nicht. Einfach so durch die Gegend fahren wurde durch diverse Fahrrad- und Lauf Veranstaltungen an diesem Samstag erschwert. Wir landeten dann schließlich in Lehde  (bei Lübbenau) im Freilandmuseum. In verschiedenen Höfen kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wie das Leben hier früher ausgesehen hat. Es wirkt auf mich alles so idyllisch, aber in Wirklichkeit war es schon eine hartes Leben.









Den Rundlauf schafften wir immerhin bei leichtem Nieselregen. Danach regnete es wieder richtig!
Es heißt doch immer:  Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Ok, gegen den Regen kann man sich schützen. Aber gegen das ständige Grau. Da nützt es mir wenig, wenn ich mich bunt wie ein Papagei kleide.
Aber... gestern war ein Sonnentag! Das baut doch richtig auf. Heute scheint sie wieder und morgen soll sie uns auch noch beglücken!  Erst danach soll das Wetter wieder kippen....